Was bringt der Frühling? Pastellfarben!

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11131780_980410248658356_1848849414_nJens Futter, 31, stammt ursprünglich aus Dußlingen – kommt aber als Mode-Designer des Klamotten-Konzerns Tommy Hilfiger weit rum in der Welt. Endlich ist der Frühling da, wie man so sagt: Die Frauenkleider werden luftiger und die Männer lassen durch enge Shirts mehr Muskeln spielen. Ist das die ganze Wahrheit über die Frühlings-Mode? Was ist in diesem Jahr in und out? Welche Farben sind die ewigen Klassiker – und was spielt sich hinter den Türen der Kleidungsmacher ab?


„In diesem Frühling werden die Silhouetten deutlich weiter und kürzer“, sagt Jens. „Die Farben sind gedeckt und weniger gesättigt. Die Leute neigen dazu, schöne Pastelltone mit neutralen Farben zu kombinieren.“ Die Frühlingsklassier wie Hosen in 7/8- oder Dreiviertel-Länge sowie Sommerkleidchen werden nach wie vor gerne getragen, sagt er. Auch gibt es ewige Farben: helles Rosa oder Blau etwa, die sich immer gut verkaufen.
„In Vergleich zu Vorjahren hat sich jede Menge getan“, sagt Jens: „Wenn ich mich an das Jahr 2000 erinnere, waren die Silhouetten super eng geschnitten.“ Man kombinierte Hosen mit niedrigen Leibhöhen oft mit bauchfreien Oberteilen: „Früher wurde viel wild miteinander kombiniert und deutlich mehr Haut gezeigt.“
Und wie steht es mit dem Design und Produktion der Frühlingsmode? „Die Designs der Frühjahrs-Kollektionen werden circa ein Jahr vor der Auslieferung fertiggestellt – und vier Monate vor dem Frühlingsanfang beginnt die Produktion“, sagt der Designer. „Das Geschäft brummt dann, wenn es eine fühlbare Veränderung in der Witterung gibt – etwa wärmer als 8 Grad Celsius.“
Jens‘ persönlicher Geschmack sind schwarze und klassische Raw Denim Hosen, kombiniert mit unbedruckten schwarzen und weißen T-shirts, dazu schlichte Hemden und Pullover. Am Fuß lässt er sich gerne mit „High-Tech-Sneakers“ sehen.