„Perlen des Lokaljournalismus“

Von am

Lustige Ausrutscher der Lokalredaktionen feiern Erfolg auf Facebook

Über 100000 Fans hat die Facebook-Seite „Perlen des Lokaljournalismus“ inzwischen, die der Lokaljournalist Jörg Homering-Elsner am 28. März dieses Jahres ins Leben gerufen hatte. Mit so einer Resonanz hätte er nie gerechnet. Täglich erreichen ihn E-Mails mit Zeitungsausschnitten, die von unfreiwilliger Komik gezeichnet sind.

Angefangen hatte er damit, auf seiner privaten Facebook-Seite eine Auswahl journalistischer Ausrutscher von der Redaktionspinnwand zu posten. Daraufhin kam der Vorschlag eines Freundes, eine eigene Facebook-Seite zu eröffnen.

Bei den meisten Einsendungen handelt es sich um Fehler der Redakteure, die die Zweideutigkeit einer Überschrift übersehen haben (siehe auch die Bildunterschrift zu Boris Palmer), um ungeschickte Formulierungen, willkürliche Bildunterschriften oder vergessenen Blindtext (siehe Bild unten). Andere Einsendungen sind lediglich Meldungen, die in ihrer Unwichtigkeit kaum zu übertreffen sind. Mit ironischen Kommentaren peppt Elsner die Posts noch weiter auf.

„In den Redaktionen arbeiten auch nur Menschen“ sagt er in einem Interview mit einer österreichischen Zeitung. Niemand soll an den Pranger gestellt werden, darum geht es nicht. Wenn er die Pannen auf Facebook postet, gibt er normalerweise weder Quelle noch Autor an.

Info: Die Facebook-Seite: www.facebook.com/perlendeslokaljournalismus

 

The following two tabs change content below.