Metalnight im Epplehaus: Eisenhartes aus Eisenberg mit Deserted Fear

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Metal Night im Tübinger Epplehaus. Bild: Vitaly Chaiko

Freunde des Death Metal kamen am vergangenen Samstag im Epplehaus Tübingen voll auf ihre Kosten – gleich drei Metal-Bands erschütterten das Gebäude mit schrillen Screamgesängen und tiefen Gitarren: Endless Curse aus Kilchberg, Crimson Death aus Waiblingen und der Headliner Deserted Fear aus Eisenberg, Thüringen.

Kurz nach dem Equipment-Check ergriffen wir die Gelegenheit und sprachen mit Fabian, dem Gitarristen von „Deserted Fear“. „Unsere Band gibt es seit vier Jahren, mittlerweile spielen wir Gigs in ganz Deutschland“, sagt er: „Unser Ziel ist es, den schwedischen Death Metal mit US Death Metal zu kombinieren und dieser Kombo eine moderne und frische Note zu verleihen.“

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Metal Night im Tübinger Epplehaus. Bild: Chaiko

Auch auf Youtube sind die Eisenberger schon bekannt. Ihre Lieder „Wrath on your Wound“ und das etwas freizügige „Kingdom of Worms“ besitzen schon einige tausende Klicks. „Die Inspiration für das Songwriting kommt bei uns ganz spontan, oftmals entstanden die Trackideen bei einem zuhause und nicht durch das Grübeln im Proberaum“, so Fabian.

Für die Band geht die Saison jetzt erst richtig los. Zahlreiche Open-Airs, etwa beim Out & Loud, Rock Hard, Party San und Summer Breeze, sind geplant. Es ist erst ihr zweiter Auftritt in Tübingen – im vergangenen Jahr waren die Eisenberger ebenfalls in Epplehaus und konnten sich über Mangel an Publikum und Stimmung nicht beklangen. Zusätzlich zu ihren Auftritt an diesem Wochenende bringen „Deserted Fear“ übrigens Wohltätigkeit ins Spiel:  die E-bay-Erlöse für die künstlichen Grabsteine aus dem Songvideo „Kingdom of Worms“, die sie versteigern,  gehen an das Projekt „Youth Life Line“ (Hilfe für Jugendliche bei Suizidgefährdung und in Lebenskrisen).