Mensatest: Cafeteria Wilhelmstraße

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Cafeteria Wilhelmstraße
Bild: Ines Kunze

Der Cafeteria Wilhelmstraße eilt der Ruf voraus, dass sie keinen Ruf hat. Auf der Website des Studierendenwerks wird sie kaum erwähnt – und einige halten sie im Vorbeigehen für einen Teil der oberen Mensa. – von Annabelle Wegner

Wir bekamen eine Gemüsefrikadelle mit Kartoffelsalat für 2,70 Euro, ein Wrap und einen Obstsalat für je 2 Euro. So weit, so normal. Die Kassiererin wirkte etwas gestresst – aufgewärmt wurde unser Essen trotzdem, dafür bekommt der Service zwei Punkte. Ein großes Plus für das Ambiente sind der Tischkicker und die Pflanzen, viel mehr Luxus gibt es aber nicht. Vor allem, wenn man feststellt, dass man doch etwas möchte, was weiter vorne in der Vitrine stand, kann es ungemütlich werden. Dann steht man nämlich vor der Wahl, sich aufgrund der Abgrenz-Stange wieder nach hinten durchzudrängeln, oder einmal bis zur Kasse durchzulaufen und sich dann wieder hinten anzustellen. Wir vergeben für das Ambiente 2 Punkte.

Die Kategorie „Geschmack“ bewerten wir mit 3 Punkten, vielleicht auch, weil wir uns so langsam an den Mensa- Geschmack gewöhnen. Dem Preis-Leistungsverhältnis geben wir 2 Punkte – vor allem, weil der Obstsalat zu 60 Prozent aus Äpfeln besteht. Der übrige Eindruck ist ebenfalls eher Mensa-Klischee als positive Überraschung: Wie stets ist fast alles in Plastik verpackt, das Angebot eher übersichtlich (2 Punkte), und man wird vielleicht satt, aber mehr auch nicht.

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