Joris in Stuttgart: „Mach die Augen zu und tanz“

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Stuttgart, habt ihr Bock?“, ruft Joris in die Menge und ja: es scheint so, als hätte das bunt gemischte Publikum des ausverkauften „Im Wizemann“ sogar großen Bock auf das Konzert des 26-jährigen aus Vlotho, Nordrhein-Westfalen.

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Sympathisch, wie er zehn Minuten früher als erwartet auf die Bühne kommt und klarstellt: „Nein, wir sind nicht die Vorband von Macklemore“ – da dieser zeitgleich ein Konzert in Stuttgart gibt. Seine verruchte, aber dennoch klare Stimme unterstreicht die tanzbare Melancholie seiner Songs und diese führt das Publikum sanft in seine Welt. Autobiografisch? Da ist er sich auch nicht sicher. Mit seiner vierköpfigen Band springt er unerwartet zwischen Genres: sanfter Pop, gefolgt von einer improvisierten Rap Einlage aus dem Publikum; die Klänge von afrikanischen Trommeln bauen auf den zuvor gespielten elektronischen Remix auf.

Während des Konzerts tut Joris’ Herz so einiges: es bewegt sich, es schlägt wie ein Feuerwerk und es steht über dem Kopf. Doch vor allem macht Joris eines mit seinem Herzen: Musik.

Text: Sophie Priester, Fotos: Benedikt Schweizer

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