Die heiße Liebe zum Schreiben

Von am
ruthisrael

Jerusalem Bild: Ruth Juraschitz

„Von Grenzen, Grenzzonen und Grenzübergängen“, über Wüsten, Meere, Religionen, Feste, über den Nahost-Konflikt – über Israel gibt es viel zu berichten. Und darum wurde ich für knapp ein Jahr zur Bloggerin. Zur Bloggerin über meine Zeit als Volontärin dort. Meine Hauptmotivation in Israel zu bloggen war meine heiße Liebe für das Schreiben.

Ich wollte meine Erlebnisse festhalten und mit denjenigen teilen, die Interesse daran hatten. Außerdem hatte ich selbst vorher Blogs von Freunden im Ausland mit Interesse verfolgt. Die Verbreitung meines Blogs erfolgte über Facebook und E-Mail. Das Bloggen ist wirklich kein Hexenwerk. Selbst ich, und meine Technikkenntnisse sind sehr überschaubar, kam damit zu recht. Sich einfach bei WordPress, eine Seite über die man kostenlos bloggen kann, anmelden, sich einen Überblick über das „dashboard“, das Menü, verschaffen und los geht es.

Von „Weihnachten im Gelobten Land“ über die jüdischen Feste Sukkot, zu Deutsch Laubhüttenfest, und Rosh HaShana (das jüdische neue Jahr) über diverse Reisen – Ich schrieb über so gut wie alles. Natürlich aufgepeppt und veranschaulicht mit den entsprechenden Bildern.Für mich war der Blog ein öffentliches Tagebuch, das durchaus Lücken aufwies. Es gab Zeiten, in denen ich viel schrieb und veröffentlichte, und Zeiten, in denen ich weniger tat.

Je nach Zeit und Motivation und technischen Mitteln. Zwischendurch war mein Netbook kaputt und mit dem Smartphone zu bloggen unmöglich, sodass ich auf den Laptop warten musste, den mir meine Familie bei ihrem Besuch mitbrachte. Das Bloggen macht(e) mir auf jeden Fall Spaß und meinen Lesern hoffentlich das Lesen…

Zitate aus meinem Blog:

„Unser Zelt war das Himmelszelt. Unsere Decken Jacken, unsere Isomatten Mülltüten, unsere Kopfkissen mit Kleidern gefüllte Beutel.“ (http://ruthjura.wordpress.com/2013/09/30/104/)

„Es (Mea Shearim, das ultraorthodoxe Viertel Anm. Ruth Juraschitz) wirkt ärmlich, überall Kinder, die Männer, in ihren schwarzen Umhängen, mit ihren Hüten, die Frauen in ihren knöchellangen Röcken und mit Perücken. Die vorherrschenden Farben bezüglich der Kleidung schwarz, weiß und eventuell noch grau.“ (bezüglich des ultraorthodoxen Viertels Mea Shearim http://ruthjura.wordpress.com/2013/09/30/sukkot-eine-feierwoche/ )

„Neben den Wochenendtrips, der Arbeit und lustigen Stunden in unserem Wohnzimmer sind wir zwangsläufig auch mit ernsten Themen konfrontiert. Nein, das Leben hier ist nicht nur Friede, Freude, Streuselkuchen.“ (http://ruthjura.wordpress.com/2013/09/05/fragen-uber-fragen-es-ist-nicht-alles-friede-freude-streuselkuchen/)

„Israel ist ein kleines Land. Das ist definitiv von Vorteil: Spontane Wochenendtrips zu unterschiedlichsten Gewässern – Mittelmeer, Totes Meer, See Genezareth – sind leicht möglich. Ein bis zwei Stunden Busfahrt und man ist in Tel Aviv oder Haifa“ (http://ruthjura.wordpress.com/2013/09/04/ein-touristischer-blog-eintrag/)

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Ruth Juraschitz

Langsam zähle ich beim Flugplatz doch zu den alten Hasen. Schließlich bin ich seit 2010 dabei. Ich bin 21 Jahre alt, habe 2012 Abitur gemacht und ich liebe es zu schreiben. Deswegen bin ich ja auch beim Flugplatz gelandet.

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