Archiv des Autors: Redaktion Flugplatz

Über Redaktion Flugplatz

Der FLUGPLATZ ist die junge Redaktion des SCHWÄBISCHEN TAGBLATTS Tübingen. Hast Du Wünsche, Anregungen oder Kritik? Möchtest Du selbst für den FLUGPLATZ schreiben? Nimm Kontakt auf zu uns - über den Link "Kontakt" (ganz unten auf der Seite).

Lebenskunst: Handeln im Netz

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Michael Würz, Privatbild

Nicht einfach wegklicken, was nicht gefällt: Das empfiehlt Online-Spezialist Michael Würz. Die Digitalisierung des Abendlandes ist nämlich im vollen Gange – immer mehr Zeit verbringen wir in Sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und anderen. Doch „sozial“ im Sinne von „tolerant“ oder „selbstlos“ ist das Geschehen dort eher selten. Stattdessen treffen wir auf gerngeglaubte und –geteilte Gerüchte – gefolgt von Hasskommentaren, die nicht selten im Phänomen „Shitstorm“ enden. – von Ines Kunze

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Lebenskunst: achtsam sein

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Jochen Liebig

Jeder sucht das Glück. Doch wie kommt man am besten auf seine Spur? Mit Hilfe der asiatischen Lehre vom Shinson Hapkido, so meint Kampfkunst-Meister Jochen Liebig aus Tübingen, kann man ihm auf jeden Fall ein Stück näher kommen. – von Leonie Kommerell

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Kleinstadt Tübingen versus Buchmesse Frankfurt: ein Erfahrungsbericht

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Bild: Marc Jacquemin / Frankfurter Buchmesse

Ziemlich viel los hier: die Frankfurter Buchmesse. Bild: Marc Jacquemin / Frankfurter Buchmesse

Ich komme aus einer Kleinstadt: knapp 90.000 Einwohner, nette Uni, belesene Akademiker und eine unvorstellbar hohe Buchladendichte – und das im Zeitalter von e-book und Amazon. Am Mittwoch, dem ersten der fünf Veranstaltungstage, fahre ich nach Frankfurt auf die Buchmesse. Ich will wissen, was für eine Dimension der Buchhandel eigentlich hat.

– von Leonie Kommerell

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Nie wieder Party-Drogen? Sascha und Sebastian wollen den Ausstieg

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Flugplatzfoto zum Thema Party - Drogen ( für Eike ) 26 . Juli 2016 Copyright : Anne Faden Bankverbindung : KSK Tübingen BLZ 641 500 20 Konto : 134 983 photo@annefaden.de

Sascha (links) und Sebastian versuchen derzeit, ein Leben ohne Party-Drogen zu leben. Das haben die beiden nämlich seit mehr als zehn Jahren nicht mehr getan. Bild: Anne Faden

Seit ihrer Jugend haben Sascha und Sebastian Drogen im Kopf. Keine Party ohne. Kaum ein Arbeitstag ohne. Jetzt sind sie in Therapie und wollen den Absprung.

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Wenn der Inkasso-Mann klingelt

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Heiner Gutbrod, Schuldnerberatung für Jugendliche 13.04.16

Jugend-Schuldenberater Heiner Gutbrod. Bild: Metz

Schwarzfahren und Smartphones, schlecht bezahlte Jobs oder gesundheitliche Probleme: Es gibt viele Möglichkeiten, wie man als junger Mensch in die Schuldenfalle geraten kann. FLUGPLATZ sprach mit Jugend-Schuldenberater Heiner Gutbrod.
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Flucht mit 14 Jahren: kein Disneyland

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Die 15 jährige Syrerin Gufran aus Dusslingen Bild ULi Rippmann

„Lass mich in andere Länder reisen“: Gufran kam im Herbst 2014 mit 14 Jahren nach Deutschland. Bild: Uli Rippmann

Als Gufran 14 Jahre alt war, stieg sie mit hunderten weiteren Flüchtlingen in der Türkei auf ein marodes Frachtschiff. Anderthalb Jahre später lebt sie in Dußlingen und weiß, was „Kreisbaugesellschaft“ bedeutet. Hier ist ihre Geschichte.

– von Moritz Rentzsch, Sophia Juraschitz, Vitaly Chaiko

 

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Joris in Stuttgart: „Mach die Augen zu und tanz“

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Stuttgart, habt ihr Bock?“, ruft Joris in die Menge und ja: es scheint so, als hätte das bunt gemischte Publikum des ausverkauften „Im Wizemann“ sogar großen Bock auf das Konzert des 26-jährigen aus Vlotho, Nordrhein-Westfalen.

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Sympathisch, wie er zehn Minuten früher als erwartet auf die Bühne kommt und klarstellt: „Nein, wir sind nicht die Vorband von Macklemore“ – da dieser zeitgleich ein Konzert in Stuttgart gibt. Seine verruchte, aber dennoch klare Stimme unterstreicht die tanzbare Melancholie seiner Songs und diese führt das Publikum sanft in seine Welt. Autobiografisch? Da ist er sich auch nicht sicher. Mit seiner vierköpfigen Band springt er unerwartet zwischen Genres: sanfter Pop, gefolgt von einer improvisierten Rap Einlage aus dem Publikum; die Klänge von afrikanischen Trommeln bauen auf den zuvor gespielten elektronischen Remix auf.

Während des Konzerts tut Joris’ Herz so einiges: es bewegt sich, es schlägt wie ein Feuerwerk und es steht über dem Kopf. Doch vor allem macht Joris eines mit seinem Herzen: Musik.

Text: Sophie Priester, Fotos: Benedikt Schweizer