Anhaben und Sein (4) Das Gewand des Stadtgardisten

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Kirchentellinsfurt

Hans-Jörg Rohrer im Einsatz als Stadtgardist. Bild: Hans-Jörg Rohrer

Hans-Jörg Rohrer ist Stadtgardist bei der Tübinger Stadtgarde zu Pferd. Die Gardisten treten an Himmelfahrt, bei Stadtfesteröffnungen und zu sonstigen offiziellen Anlässen auf.

Es gibt drei Arten von Uniformen, eine für Reiter, eine für Bläser und eine für Offiziere. Die Uniformen sind sehr teuer: Der Mindestwert liegt bei etwa 2330 Euro. Nur die Reithose und die Stiefel müssen die Stadtgardisten selber kaufen. Auch Frauen, sagt Rohrer,  dürfen Mitglied werden – allerdings habe die Stadtgarde nur sehr wenige Teilnehmerinnen. Rohrer wollte bereits schon als Kind reiten – doch leider fehlte seiner Familie das Geld. Als er Lehrling in Tübingen war, schloss er sich der Stadtgarde an. Später traten Freundschaft und die gemeinsamen Veranstaltungen in den Vordergrund der Mitgliedschaft. Inzwischen ist er auch Schriftführer der Stadtgarde und hat die Geschichte Tübingens und die von Württemberg als Hobby gefunden.

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Sophia Juraschitz

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