Das Camp neben dem Camp

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Eko Camp Idomeni Flugplatz Moritz Rentzsch

Das Camp Eko – Symbol für das Leid vieler Flüchtlinge, aber auch für den Zusammenhalt hunderter Helfer und der rund 2000 Menschen, die es aus Asien und Afrika über das Meer hierher geschafft haben. Bild: Rentzsch

Das berüchtigte Flüchtlings-Lager Idomeni ist Geschichte. Doch FLUGPLATZ-Autor Moritz Rentzsch arbeitete ganz in der Nähe weiter, als Freiwilliger im inoffiziellen Camp „Eko“. Es war nach der Tankstelle benannt, an der es sich bildete. Nun ist es geräumt. Eine Würdigung.

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„Für den Flugplatz von Julia ;)“

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Hauptsache Konfetti: Kleiner Liebesbrief von Poetry-Slammerin Julia Engelmann an die FLUGPLATZ-Redaktion.

Julia, also Julia Engelmann, ist eine Poetry-Slammerin. Was kann man sich darunter vorstellen? Schwierig in Worte zu fassen – denn es sind genau die Worte, welche hier begeistern. FLUGPLATZ hat die bekannte Bühnenkünstlerin getroffen und mit ihr gesprochen. Weiterlesen

Wenn der Inkasso-Mann klingelt

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Heiner Gutbrod, Schuldnerberatung für Jugendliche 13.04.16

Jugend-Schuldenberater Heiner Gutbrod. Bild: Metz

Schwarzfahren und Smartphones, schlecht bezahlte Jobs oder gesundheitliche Probleme: Es gibt viele Möglichkeiten, wie man als junger Mensch in die Schuldenfalle geraten kann. FLUGPLATZ sprach mit Jugend-Schuldenberater Heiner Gutbrod.
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Flucht mit 14 Jahren: kein Disneyland

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Die 15 jährige Syrerin Gufran aus Dusslingen Bild ULi Rippmann

„Lass mich in andere Länder reisen“: Gufran kam im Herbst 2014 mit 14 Jahren nach Deutschland. Bild: Uli Rippmann

Als Gufran 14 Jahre alt war, stieg sie mit hunderten weiteren Flüchtlingen in der Türkei auf ein marodes Frachtschiff. Anderthalb Jahre später lebt sie in Dußlingen und weiß, was „Kreisbaugesellschaft“ bedeutet. Hier ist ihre Geschichte.

– von Moritz Rentzsch, Sophia Juraschitz, Vitaly Chaiko

 

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Joris in Stuttgart: „Mach die Augen zu und tanz“

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Stuttgart, habt ihr Bock?“, ruft Joris in die Menge und ja: es scheint so, als hätte das bunt gemischte Publikum des ausverkauften „Im Wizemann“ sogar großen Bock auf das Konzert des 26-jährigen aus Vlotho, Nordrhein-Westfalen.

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Sympathisch, wie er zehn Minuten früher als erwartet auf die Bühne kommt und klarstellt: „Nein, wir sind nicht die Vorband von Macklemore“ – da dieser zeitgleich ein Konzert in Stuttgart gibt. Seine verruchte, aber dennoch klare Stimme unterstreicht die tanzbare Melancholie seiner Songs und diese führt das Publikum sanft in seine Welt. Autobiografisch? Da ist er sich auch nicht sicher. Mit seiner vierköpfigen Band springt er unerwartet zwischen Genres: sanfter Pop, gefolgt von einer improvisierten Rap Einlage aus dem Publikum; die Klänge von afrikanischen Trommeln bauen auf den zuvor gespielten elektronischen Remix auf.

Während des Konzerts tut Joris’ Herz so einiges: es bewegt sich, es schlägt wie ein Feuerwerk und es steht über dem Kopf. Doch vor allem macht Joris eines mit seinem Herzen: Musik.

Text: Sophie Priester, Fotos: Benedikt Schweizer